ahnbauten B
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Mülheim-Speldorf

Impressionen aus dem Ausbesserungswerk

Bahnbetriebswerke

Da es Bahnbetriebswerke in der alten Form schon lange nicht mehr gibt, sind hier dem Begriff ähnliche Einrichtungen zusammengefasst. Die Bahnbetriebswerke sind alphabetisch von A bis Z sortiert. Zur Geschichte Die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft baute 1874 ein Ausbesserungswerk am nahen Bahnhof Speldorf, da das Ausbesserungswerk in Köln-Nippes an seiner Kapazitätsgrenze kam. In Mülheim (Ruhr) sollten 453 Lokomotiven und 11.000 Güterwagen gewartet werden. 1880 übernahm die Preußische Staatsbahn die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft. Speldorf wurde zur Hauptwerkstatt und entsprechend erweitert. 1914 verlegte man die Wartung der Güterwagen nach Duisburg Wedau, während in Speldorf nur noch Dampflokomotiven gewartet wurden. 1918 erhielt das Werk eine Lokrichthalle, die zu den Längsten im Deutschen Reich gehörte. 1950 warteten 2.000 Bahnbedienstete jährlich 1.000 Lokomotiven. Das Ausbesserungswerk wurde am 31. März 1959 geschlossen. 1962 übernahm die Stadt Mülheim an der Ruhr das Gelände und verwendet es als Kulturzentrum. Der Ringlokschuppen, die alte Dreherei und der Wasserturm stehen seit 1991 unter Denkmalschutz.
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Überblick über die Gesamtanlage

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